
Eva träumt vom grossen Glück. Früh merkt sie, dass sie ohne lügen, stehlen, boxen und schreien nicht durchkommt. Sie fühlt sich schlecht. Schreiben, modellieren und zeichnen helfen ihr, Leben zu fassen und damit, Glück neu zu begreifen.
Das Zeichnen führt in eine Erzählung. Zeichnung und Skulptur sind Grundbausteine der Romanprojekte. Sie helfen, nicht in weltfremde Vorstellungen zu geraten.
Roman
Der zerspringende Blick
Dario beschließt nach einer unheilvollen Diagnose mit Exit zu sterben. Seine Lebensgefährtin Eva begleitet ihn dabei aus Liebe. Sie weiß nicht, was sein Freitod emotional bei ihr auslösen wird. Ihr Leben wird nach Darios Tod immer schneller.
Auch das Leben der nächstälteren Gertrud, das zweitjüngste von acht Geschwistern, verändert sich. Die Juristin in Frühpension entschließt sich zweieinhalb Jahre später zum Selbstmord.
Eva ist von den beiden Schicksalsschlägen schwer getroffen. Sie versteht den Wunsch der beiden zu sterben, aber wie konnte es dahin kommen? – Sie beginnt hierüber zu schreiben – es ist für sie der einzige Weg aus jener Dunkelheit, die autobiographische Wurzeln in der Familiengeschichte hat.
Mit Hilfe des Alter Ego Eva gelingt der Autorin in den drei Teilen des Romans »Augen, liebe Fensterlein ...«, »Übergänge« und »Versuch mit dem Kompass« präzise diese Auseinandersetzung, eine geweitete, auch gesellschaftlich geöffnete Perspektive auf tragische Lebensverwicklungen.

Totentanz oder
Ein Fest für die Dummen
Diese Gouache Zeichnung begann vor dem Roman, der im Februar 2026 mit dem Titel "Der zerspringende Blick" im Dielmann Verlag, Frankfurt am Main erscheinen wird. Die Arbeit an diesem Bild innitierte einen Prozess, der mein Romamprojekt "Hart und weich zusammenbringen" in Teile zerspringen liess: Einen Teil erhellen, um eine Ahnung vom Ganzen zu erfahren. So habe ich mich dem Tod, dem Unfassbaren ein wenig angenähert und neue Kraft fürs Leben geschöpft.
Das Mädchen mit dem Pagenschnitt
Eva registriert, dass sich der Wind am Arbeitsplatz schleichend gedreht hat. Gefühlsmässig kann die Neunundvierzigjährige dieser Kursrichtung nicht folgen, bis sie eines Tages aus Wut die Kündigung schreibt, ohne Aussicht auf einen andern Gelderwerb. Urplötzlich sitzt sie da und fragt sich verunsichert, was sie in Zukunft Rechtes anfangen soll. Die kinderlose Frau mag Kinder und will weiter mit Kindern arbeiten. Um kindlichem Erleben näher zu kommen, beginnt die frischgebackene Schulsozialarbeiterin einer Eingebung folgend in den Sommerferien aus der Erinnerung zu zeichnen. Mit der ersten Zeichnung „Das Fussbad“ entrollt sich über zehn Jahre hinweg, von Zeichnung zu Zeichnung, aus der Sicht der kleinen Eva eine Bilder-Landschaft der sechziger Jahre in der Schweiz. Das Mädchen hilft der erwachsenen Frau, das Leben im Wandel besser zu begreifen.

Derzeit arbeitet sie an Kurzerzählungen und ist auf der Suche nach einem neuen Verlag für den Ende April 2024 vollendeten Roman "Eva blickt zurück".














